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El Salvador: Exportentwicklung bis November 2025 – aktuelle Daten und wirtschaftliche Einordnung

Die aktuellen Exportzahlen El Salvadors bis November 2025 zeigen eine moderate, aber konsistente Entwicklung des Außenhandels. In Kombination mit seiner geografischen Lage, Hafeninfrastruktur und regionalen Anbindung positioniert sich das Land zunehmend als logistischer Knotenpunkt innerhalb Zentralamerikas.


Nach Angaben der Banco Central de Reserva (BCR) beliefen sich die Warenexporte El Salvadors im Zeitraum Januar bis November 2025 auf USD 6,217,2 Mio., was einem interannualen Wachstum von 3,7 % entspricht. Das exportierte Volumen stieg um 3,4 % auf 3,374,6 Mio. Kilogramm.


Die Daten weisen auf eine stabile Nachfrage in den wichtigsten Absatzmärkten hin, wobei sich Unterschiede zwischen einzelnen Exportsegmenten zeigen. Den größten Anteil stellten weiterhin die nicht-traditionellen Exporte mit USD 5,137,6 Mio. (+5,6 %), darunter Industrieerzeugnisse und verarbeitete Waren. Die traditionellen Exporte erreichten USD 321,6 Mio. (+3,0 %), während die Maquila-Exporte um 7,4 % zurückgingen, was im Zusammenhang mit Anpassungen internationaler Lieferketten steht.


Im November kam es zu einem monatlichen Rückgang der Exporte, der jedoch nach einer dynamischeren ersten Jahreshälfte als kurzfristige Schwankung innerhalb des Jahresverlaufs einzuordnen ist.


Einordnung im regionalen und logistischen Kontext

El Salvador ist Teil eines regionalen Umfelds mit zunehmender Handelsaktivität. Zentralamerika verzeichnete 2025 insgesamt steigende Exportvolumina, insbesondere in extraregionalen Märkten. In diesem Zusammenhang gewinnt El Salvador an Bedeutung durch seine strategische Lage am Pazifik, den Hafen Acajutla als zentralen Umschlagpunkt sowie kurze Transitzeiten zu den Märkten Nord-, Mittel- und Südamerikas.


Für international tätige Unternehmen ergeben sich daraus potenzielle Ansatzpunkte in den Bereichen Logistik, Distribution, Nearshoring, regionale Lagerhaltung sowie industrielle Vorstufen. Die Exportstruktur und das Transportvolumen liefern Hinweise auf die zunehmende Einbindung des Landes in regionale Wertschöpfungs- und Lieferketten.


Bedeutung für deutsche Unternehmen

Für deutsche Unternehmen, die Produktions-, Logistik- oder Vertriebsaktivitäten in Zentralamerika prüfen, bieten die aktuellen Handelsdaten eine sachliche Grundlage zur Bewertung El Salvadors als Standort für regionale Hubs oder operative Plattformen. Relevant sind dabei insbesondere:


  • die Entwicklung nicht-traditioneller Exporte,

  • die Anbindung an regionale und extraregionale Märkte,

  • sowie die Leistungsfähigkeit logistischer Infrastruktur und Lieferketten.


Rolle der DSHK und Kontakt

Vor diesem Hintergrund begleitet die Deutsch-Salvadorianische Handelskammer (DSHK) die wirtschaftlichen und handelspolitischen Entwicklungen des Landes und stellt ihren Mitgliedern regelmäßig Marktinformationen, wirtschaftliche Einordnungen sowie Austauschformate zur Verfügung.

Unternehmen, die sich für den Standort El Salvador oder für regionale Logistik- und Handelsstrukturen interessieren, können die DSHK direkt kontaktieren:

Kontakt:📧 info@ahk.com.sv


Quelle: Banco Central de Reserva (BCR); La Prensa Gráfica, Exportdaten bis November 2025

 
 
 

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