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Deutsches Unternehmensinteresse an El Salvador nimmt zu

  • Foto del escritor: IT DHK
    IT DHK
  • hace 14 horas
  • 2 Min. de lectura
Mehr als 50 Unternehmen aus Deutschland nahmen Anfang Februar an einem Webinar zum Investitionsstandort El Salvador teil. Die hohe Beteiligung unterstreicht das wachsende Interesse deutscher Firmen an Mittelamerika – insbesondere in den Bereichen Energie, Infrastruktur, Fertigung und Logistik.


Das Webinar „Business Environment and Investment Opportunities in El Salvador“ wurde vom salvadorianischen Außenministerium gemeinsam mit der staatlichen Investitionsagentur INVEST El Salvador, der DHK El Salvador und dem Lateinamerika Verein (LAV) organisiert.

Im Mittelpunkt standen aktuelle wirtschaftliche Rahmenbedingungen sowie konkrete Investitionsmöglichkeiten.


Laut Internationalem Währungsfonds (IWF) wurde das Wirtschaftswachstum El Salvadors für 2025 auf rund 4 % geschätzt. Parallel dazu berichten internationale Organisationen wie die UNCTAD über steigende Zuflüsse ausländischer Direktinvestitionen. Diese Entwicklungen deuten auf eine Stabilisierung des wirtschaftlichen Umfelds und zunehmendes Investorenvertrauen hin.


Strategischer Standort mit regionaler Anbindung


Neben dem Binnenmarkt positioniert sich El Salvador als Plattform für den Zugang zu internationalen Märkten. Durch ein Netzwerk von Handelsabkommen erhalten Unternehmen Marktzugang zu rund 1,2 Milliarden Konsumentinnen und Konsumenten in 41 Ländern.

Investitionschancen bestehen insbesondere in:

  • Energie- und Wasserinfrastruktur

  • Fertigung und Industrieproduktion

  • Logistik und Nearshoring

  • Technologie und digitale Dienstleistungen

  • Tourismus

Mehr als 20 Freihandelszonen und Industrieparks sowie spezifische steuerliche Anreizsysteme für exportorientierte Produktion, Technologieentwicklung und erneuerbare Energien ergänzen das Standortprofil.


Konkrete Projekte im Energiesektor

Besonderes Interesse galt Projekten im Bereich Energieinfrastruktur. Vertreter des deutschen Ingenieur- und Beratungsunternehmens Fichtner aus Stuttgart verwiesen auf laufende und geplante Projekte, darunter:

  • 100 MW Windprojekt in Metapán

  • 55 MW Solarprojekt in Santa Ana

  • 30 MW Geothermieprojekt

Der Energiemarkt wird unter anderem durch internationale Finanzierungsinstitutionen wie IDB und Weltbank begleitet, was zusätzliche Investitionssicherheit schafft.


Institutionelle Begleitung für deutsche Unternehmen

Die DHK El Salvador fungiert als erster Ansprechpartner für deutsche Unternehmen beim Markteintritt und bei Investitionsprojekten. Neben Marktinformationen unterstützt sie bei Behördenkontakten und operativen Fragen vor Ort.

Die Veranstaltung wurde von Vertreterinnen und Vertretern der salvadorianischen Regierung eröffnet, die den politischen Willen zur Vertiefung wirtschaftlicher Beziehungen mit Deutschland betonten.


Die hohe Beteiligung deutscher Unternehmen am Webinar zeigt, dass El Salvador zunehmend als potenzieller Investitionsstandort wahrgenommen wird. Vor dem Hintergrund globaler Lieferkettenanpassungen und wachsender Nearshoring-Strategien gewinnt die Region an Bedeutung.



QUELLEN: Webinar-Inhalte/Sprecher; Webseiten:Novislegal, Fichtner, Lateinamerikaverein Deutschland

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